Freitag April 13, 2012 08:46

Studentin und Mutter, geht das zusammen?

Geschrieben vom eronweb in Arbeit und Beruf

Die deutsche Politik tut alles um für mehr Nachwuchs zu sorgen. Doch auch immer mehr Deutsche Studieren, bleibt da überhaupt die Zeit noch für ein Kind? Eine Frage die nur schwer zu beantworten ist. In eine Vorlesung kann man ein Kind mit Sicherheit nicht mitnehmen, doch eventuell hilft die Oma aus und kümmert sich zumindest in den ersten 3 Jahren um das Kind. Danach besucht das Kind den Kindergarten und die Mutter hat wenigstens Vormittagszeit fürs Studium. Doch auch finanziell muss ausgesorgt seien, d.H. neben dem Studium und dem Kind muss auch noch gearbeitet werden. Den trotz all dem Eltern- und oder Kindergeld wird es nicht für die Studiengebühren und das Kind ausreichen. Hier beginnt auch das erste große Problem, gerade alleinerziehende Mütter haben es hier fast unmöglich alles unter einen Hut zu bringen. Wer also einen Partner hat, der vielleicht nicht ebenfalls Studiert, hat also einen Großen Vorteil und jemanden der beim Windeln wechseln helfen. Da kommen wir auch schon zu eine weiteren Punkt, den das Kind muss auch ärztlich versorgt werden, viele Kinder leiden auch unter Krankheiten wie der Enuresis (dem Bettnässen) und benötigten daher zusätzliche Medikamente oder Medizinische Produkte wie Klingelhosen. Und da ist auch noch das Studium an sich, denn die Mutter muss natürlich auch Zeit zum Lernen finden.

Alles in allem also keine Leichte Aufgabe, einige Powerfrauen zeigen jedoch das es gehen kann. Dies sollte Studentinnen ermutigen. Doch eventuell muss hier auch die Politik noch etwas nachhelfen. Vorschläge, wie etwa das Arbeitslose bei der Kinderbetretung helfen sollen, gibt es für genüge. Auch so manch ein Rentner könnte im Alter die Aufgabe ein Kind zu betreuen noch auf sich nehmen und damit den Deutschen Staat entlasten. Ist das Kind erst einmal im Schulalter so wird vieles einfacher, so wäre es auch eine Überlegung wert das Studium für einige Jahre zu unterbrechen.

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